Adam Curtis

In Großbritannien schon lange eine Kultfigur: Adam Curtis. Seine TV-Dokumentationen sind philosophisches Essay, politisches Traktat und ästhetizistisches Kunstwerk in einem.

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Game of Thrones

Game of Thrones dürfte einer der Hauptgründe sein, warum Binge-Watching inzwischen ein im Lebens- lauf zitierfähiges Hobby ist. Wir haben uns ein paar Gedanken zur Serie gemacht.

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Antonin Artaud

Wir haben uns mit Antonin Artaud, dem legendären Dichter und Erschaffer des Theaters der Grausamkeit anhand der Biographie von Bernd Mattheus beschäftigt.

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Sherlock Holmes

Immer neue Abenteuer um den Meisterdetektiv Sherlock werden erdacht, oft mit wahnwitzigem Ergebnis. Wir werfen einen Blick auf die interessantesten.

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Joe Dante

Im Verlag des Wiener Filmmuseums ist das erste (englischsprachige) Buch über den Regisseur Joe Dante erschienen, der mit Filmen wie "Das Tier" oder "Gremlins" bekannt geworden ist.

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Dario Argento

Der Bertz + Fischer-Verlag hat ein äußerst lesenswertes Buch über Dario Argento veröffentlicht, den Meister des Giallo und italienischen Gothic Horrors.

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Doctor Who

Seit 50 Jahren produziert die BBC die Science-Fiction-Serie "Doctor Who". Grund genug für einen ausführlichen Rückblick auf das Kult-Phänomen "Doctor Who".

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Misfits

Der soziale Druck ständig die Erde vor dem Untergang bewahren zu müssen, das ewige Versteckspielen und dann diese Klamotten! ZDF Neo zeigt die TV-Serie "Misfits".

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Jonathan Creek

"Jonathan Creek" folgt zwar in vieler Hinsicht den Krimi-Konventionen ist allerdings schon aufgrund des schwarzen Humors um einiges Unterhaltsamer als der Durchschnitts-Tatort.

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Das blaue Palais

Auf DVD erschienen: Rainer Erlers Kultserie aus den Siebziger Jahren, die zu den bemerkenswertesten Science-Fiction-Produktionen aus Deutschland zählt.

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Eron Sheean

Ausführliches Interview mit Eron Sheean, Autor und Produzent des Xavier Gens-Films "The Divide", der in Deutschland bei Universum Film als DVD und Blu-ray erschienen ist.

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Hollywood

Marko Kregels "Hollywood- Traum und Wirklichkeit" präsentiert Hollywood-Geschichten aus der Perspektive deutscher RegisseurInnen wie Christian Alvart und Lexi Alexander.

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Piratenfilme

Die 'Pirates of the Carribean'-Filme gehören zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Ein Grund für den Erfolg ist Hauptdarsteller Johnny Depp, ein anderer das Fantastische.

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Microcosmos

Das Buch "Microcosmos. Four billion years of microbial evolution" ist ein innovatives Bild der Evolution und ein Versuch die Evolutionswege weiter zu denken...

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Carnival of Souls

Der vor 50 Jahren für knapp 30.000 Dollar entstandene Horror-Kultfilm "Carnival of Souls", beeinflusste Regisseure wie George Romero und David Lynch.

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Zeitreisenfilme 4

Zeitreisen gehören fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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Zeitreisenfilme 3

Zeitreisen gehören fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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Zeitreisenfilme 2

Zeitreisen gehören fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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Zeitreisenfilme 1

Zeitreisen gehören heute fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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H.G. Francis

Er schrieb für Serien wie Perry Rhodan und Atlan, erfand Rex Corda, Commander Perkin und Jan Tenner. Seine Hörspiele verkauften sich 120 Millionen mal...

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Perry Rhodan

Gerade noch rechtzeitig zum Jubiläum der Heftserie haben wir uns mit dem Phänomen 'Perry Rhodan' beschäftigt und den Dokumentarfilm "Unser Mann im All" gesehen.

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Spuk der Frauen...

Das Buch 'Spuk der Frauenseele' von Elisabeth Scherer beschäftigt sich mit weiblichen Geistern im japanischen Film und ihren kulturhistorischen Ursprüngen.

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Bayreuth

Ein Ausflug zu den Bayreuther Festspielen: "Lohengrin", "Parsifal", "Tristan und Isolde". Ein Rückblick.

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Töne der Angst

Musik und Sound sind wesentliche Elemente des Films. Frank Hentschel benutzt in seinem Buch 'Töne der Angst' die Musik als Schlüssel zum Verständnis des Horror-Genres.

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Die Abschaffung...

2008 wurde Dietmar Daths umstrittener Roman "Die Abschaffung der Arten" veröffentlicht. 2011 entstand ein 12-stündiges Hörspiel durch den Bayerischen Rundfunk.

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Metropolis

Eines der meist beachtetsten Werke der Filmgeschichte ist wieder in den Kinos zu bewundern und demnächst auf DVD erhältlich- mit rund 25 Minuten zusätzlichem Filmmaterial in einer neuen Dolby-Digital Mischung.

Metropolis

Patrick Tore

06 / 06 / 2011


(Hintergrundbild: 'Metropolis', Warner Bros. Pictures Germany)

Zum ersten Mal sah ich Metropolis Mitte der 90er in einem Kinomuseum in London. Von der Live-Klavierbegleitung ist mir noch lebhaft in Erinnerung, dass der Klavierspieler zwar mit Begeisterung, aber immer leicht asynchron zur Handlung in die Tasten gehauen hat. Auch fehlten bei der Fassung ganze Szenen, sodass man sich mit ziemlichen Handlungssprüngen abfinden musste. Konsequenterweise hatte der Film dann auch einige Lacher im Publikum.

Seitdem hat sich eine Menge getan. Wer sich den Film heutzutage im Kino anschaut, kann eine weitaus bessere Qualität (mit digital restauriertem Bild und Orchestersoundtrack) erwarten, als sie selbst die Zuschauer 1927 geboten bekamen - d. h. die wenigen, die ihn damals gesehen haben, denn der Film war, als er zum ersten Mal herauskam, ein gewaltiger Flop. Der Aufwand und damit die Produktionskosten des Films waren immens und das finanzielle Desaster für die UFA damals eine schwere Belastung. So versuchte der amerikanische Verleih Paramount zu retten, was zu retten war, kürzte den Film und schnitt ihn neu, allerdings wieder ohne kommerziellen Erfolg in Deutschland oder Übersee.

Der Film hatte dann das Pech, dass er den Nazis außerordentlich gut gefiel. Die monumentale Architektur der Stadt Metropolis, die muskulösen Körper, die im Rhythmus der Maschinen funktionieren und die Massen angsterfüllt kreischender Kinder, die ihre Hände dem Erlöser entgegenstrecken - genau diese Ästhetik war es, die die Nazis anmachte und Filme wie Riefenstahls "Triumph des Willens" oder "Olympia" mitinspirierte. In einem Interview mit William Friedkin erzählte Fritz Lang 1975, wie Goebbels ihn 1933 sogar zum Leiter der Reichsfilmstelle machen wollte.

Faschistisch ist Metropolis aber nicht, der Film propagiert schon eher Frieden und Harmonie für alle. Erzählt wird eine Art Heldenlegende mit bis zum Anschlag stilisierten Charakteren. Wenn etwa der Held Freder, eine Mischung aus Buddha und Jesus, ständig vor lauter Mitleid mit den geschundenen Arbeitern auf die Knie sinkt und sich ans Herz greift, dann dürfte das auch in den 20ern schon etwas überspannt gewirkt haben.

Die Monumentalästhetik dieser Prägung war nach dem Krieg diskreditiert und ist es bis heute, der Film ist aber auch mit Haut und Haaren expressionistisch und damit auch in seiner Emotionalität "absolut" und "total", und das waren nun wirklich Gefühlsregungen , die nach 1945 niemand mehr haben wollte.

Das lauwarme deutsche Kino der Nachkriegszeit konnte deshalb mit ihrem expressionistischen Erbe nicht mehr viel anfangen, das betraf nicht nur Metropolis, sondern auch Filme wie "Nosferatu" oder "Das Cabinet des Dr.Caligari".

Nicht dass sich jemand irgendwo auf der Welt in den 50ern nochStummfilme angeschaut hätte. Aber etwa im amerikanischen Film gibt es eine ununterbrochene Linie von Filmen, die sich aufeinander beziehen. So ist etwa "Ben Hur" (1959) mit Charlton Heston, der bis heute den Rekord für die meisten Oscars hält, ein ziemliches 1:1-Remake des Stummfilms "Ben Hur" (1925). Andere Klassiker wie "Zorro" mit Tyrone Power, "Robin Hood" mit Errol Flynn oder "Die drei Musketiere" mit Gene Kelly sind Remakes von Stummfilmen mit Douglas Fairbanks, denen man ihre Orientierung am Original deutlich anmerkt. Fairbanks war der eigentliche Erfinder der Figur des spritzigen, gut aufgelegten Haudegens. Obwohl man seinen Einfluss unschwer auch noch in Filmen wie "Indiana Jones" oder "Piraten der Karibik" ausmachen kann, bezogen diese Filme ihre Inspiration wohl von sehr viel jüngeren Filmen.

Diese Linie gibt es im deutschen Film nicht, wenn man von Remakes von grobschlächtigen Komödien wie "Kohlhiesels Töchter" (1920) einmal absieht. So ein bisschen schade ist das schon, denn die 20er waren mit Sicherheit die große Zeit des deutschen Films und die oben genannten deutschen Klassiker tauchen regelmäßig auch auf internationalen "Best of"-Filmlisten auf.

Damit soll nicht gesagt werden, dass Metropolis kein einflussreicher Film wäre. Ästhetische Anleihen finden sich in Filmen wie "Blade Runner", "Das fünfte Element", "Stargate", "Tim Burtons Batman" und vielen anderen.

Dann gibt es da noch die Metropolis-Version von Giorgio Moroder von 1984, 80 Minuten lang (die 2010er-Version läuft 145 Minuten), bunt eingefärbt und mit 80er-Pop unterlegt - nichts für Puristen, aber zu seiner Zeit recht populär und die Musikvideos "Radio Ga Ga" von Queen und"Express yourself" von Madonna. Nicht zu vergessen der neue Techno-Metropolis-Soundtrack von Jeff Mills aus dem Jahr 2000. Ich würde aber trotzdem behaupten, dass Metropolis praktisch keinen Einfluss auf den deutschen Film hatte.
































Die Hand voll Filmbegeisteter, die sich Metropolis letzte Woche in der gleichen Vorstellung wie ich anschauten, waren teilweise altersbedingt mit dem Rollstuhl gekommen und ich war mit Mitte 30 einer der Jüngsten im Kino.

Das ist wenig überraschend, denn Stummfilme sind nun mal von ihrer Ästhetik und Machart her nicht das, was das Publikum heute erwartet. Metropolis dementsprechend mehr so etwas wie ein archäologischer Fund. Sehr wichtig für Historiker, "Den Namen sollte man mal gehört haben"-Wissen für den Rest.

Dabei könnte doch "Metropolis" mit seiner Alles-oder-nichts-Gefühlswelt eine Art verbindendes Element zwischen kopflastigem Autorenkino und RTL Event Movie sein. Ja, so müsste es sein! Und bei diesen Worten fall ich auf die Knie, greife mir mit der Linken ans Herz, recke die Rechte gen Himmel und rufe aus:

"Der Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein!"

'Metropolis' ist derzeit im Kino zu sehen, eine DVD-Ausgabe der restaurierten Version ist für Ende des Jahres vorgesehen.

Planet der Affen

Am 11. August startet in den deutschen Kinos 'Planet der Affen: Prevolution'. Aus diesem Anlass haben wir einen Blick zurück auf die bisherigen 'Planet der Affen'-Filme geworfen.

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Die Wächter

Eine der wenigen Science Fiction-Serien aus Deutschland ist nun nach langem Warten als DVD veröffentlicht worden: 'Die Wächter', nach John Christopher.

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Jörg Buttgereit

In den 80ern und 90ern erlangte Jörg Buttgereit Kultstatus mit Filmen wie 'Nekromantik' und 'Schramm' - heutzutage macht er Hörspiele, Theaterstücke und veröffentlicht Bücher.

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