The Living and...

Die sechsteilige BBC-Mystery-Serie "The Living and the Dead" schildert die geheimnisvollen Vorgänge auf einer Farm im spätviktorianischen England der Jahrhundertwende.

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Wishlist

Wishlist wurde von Funk produziert, dem Online-Angebot für Jugendliche (Zielgruppe 14-29) von ARD und ZDF. Ganz so schlimm, wie das klingt, ist die Serie dann aber doch nicht.

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Emerald City

Die 10-teilige Serie "Emerald City", der man viel vorwerfen kann, aber nicht dass sie versuchen würde, irgendeine der Vorgängerversionen nachzuahmen...

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Dark Universe

Dass Universal seit einiger Zeit damit beschäftigt ist, seinen Horrorklassikern neues Leben einzuhauchen, dürfte bekannt sein. Am 8. Juni startet die neue "Mumie"...

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Adam Curtis

In Großbritannien schon lange eine Kultfigur: Adam Curtis. Seine TV-Dokumentationen sind philosophisches Essay, politisches Traktat und ästhetizistisches Kunstwerk in einem.

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Game of Thrones

Game of Thrones dürfte einer der Hauptgründe sein, warum Binge-Watching inzwischen ein im Lebens- lauf zitierfähiges Hobby ist. Wir haben uns ein paar Gedanken zur Serie gemacht.

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Antonin Artaud

Wir haben uns mit Antonin Artaud, dem legendären Dichter und Erschaffer des Theaters der Grausamkeit anhand der Biographie von Bernd Mattheus beschäftigt.

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Sherlock Holmes

Immer neue Abenteuer um den Meisterdetektiv Sherlock werden erdacht, oft mit wahnwitzigem Ergebnis. Wir werfen einen Blick auf die interessantesten.

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Joe Dante

Im Verlag des Wiener Filmmuseums ist das erste (englischsprachige) Buch über den Regisseur Joe Dante erschienen, der mit Filmen wie "Das Tier" oder "Gremlins" bekannt geworden ist.

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Dario Argento

Der Bertz + Fischer-Verlag hat ein äußerst lesenswertes Buch über Dario Argento veröffentlicht, den Meister des Giallo und italienischen Gothic Horrors.

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Doctor Who

Seit 50 Jahren produziert die BBC die Science-Fiction-Serie "Doctor Who". Grund genug für einen ausführlichen Rückblick auf das Kult-Phänomen "Doctor Who".

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Misfits

Der soziale Druck ständig die Erde vor dem Untergang bewahren zu müssen, das ewige Versteckspielen und dann diese Klamotten! ZDF Neo zeigt die TV-Serie "Misfits".

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Jonathan Creek

"Jonathan Creek" folgt zwar in vieler Hinsicht den Krimi-Konventionen ist allerdings schon aufgrund des schwarzen Humors um einiges Unterhaltsamer als der Durchschnitts-Tatort.

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Das blaue Palais

Auf DVD erschienen: Rainer Erlers Kultserie aus den Siebziger Jahren, die zu den bemerkenswertesten Science-Fiction-Produktionen aus Deutschland zählt.

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Eron Sheean

Ausführliches Interview mit Eron Sheean, Autor und Produzent des Xavier Gens-Films "The Divide", der in Deutschland bei Universum Film als DVD und Blu-ray erschienen ist.

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Hollywood

In Marko Kregels "Hollywood- Traum und Wirklichkeit", erschienen im Schüren Verlag, erzählen fünf deutsche RegisseurInnen ausgiebig und ehrlich von ihren Erlebnissen in der Traumfabrik.

Hollywood- Traum und Wirklichkeit

Philipp Noltensmeier

03/ 05 / 2012


(Hintergrundbild: Renée Zellweger und Christian Alvart bei den Dreharbeiten zu "Case 39". (Paramount/ Constantin Film)

"Wir fanden den Plan zu einem solchen Genre-Film schon deshalb interessant, weil es uns seit Jahren nervt, dass es in Deutschland nur ein einziges Genre gibt, nämlich den Deutschen Film", sagte Produzent Stefan Arndt anlässlich der Veröffentlichung des Films "Lautlos". In Deutschland interessierte der Thriller von Mennan Yapo mit Joachim Krol als Auftragsmörder allerdings kaum jemand und spätere Arndt-Produktionen wie "Das Herz ist ein dunkler Wald", "Drei" oder "Das Leben ist zu lang" waren daher wieder sog. "deutsche" Filme. Thriller werden hier nach wie vor eher für das Fernsehen produziert, selten so geschickt wie "Lautlos".

Mennan Yapo bei den Dreharbeiten zu "Premonition- Die Vorahnung" (STUDIOCANAL)

Für Regisseur Yapo war der Film dennoch ein Erfolg, denn während sich der Film in Deutschland als Flop entpuppte, bekam Yapo erste Drehbücher aus Hollywood. "Ich muss schon sagen, ich bin sehr, sehr freundlich aufgenommen worden", erinnert sich der Regisseur. "Ich hatte so um die 100 bis 120 Meetings und es war wirklich sehr konziliant. Alle waren Fans von 'Lautlos' und sind es heute noch." Sein erster Hollywood-Film wurde schließlich der Mystery-Thriller "Premonition" mit Sandra Bullock.

Ähnlich ging es Christian Alvart. Nach verschiedenen Jobs im Filmgeschäft, u.a. als Chefredakteur beim Filmmagazin X-TRO, drehte er einen Thriller, der mit einem Budget von 25.000 Euro als Amateurfilm begann und zu seinem ersten professionellen wurde: "Curiosity & The Cat". Der Film wurde ins Ausland verkauft, lief im Pay-TV und wurde auf dem Max-Ophüls-Festival nominiert. 2004 drehte Alvart mit einem etwas größerem Budget den dunklen Serienkiller-Film "Antikörper" mit Wotan Wilke Möhring und Andre Hennicke, dessen Nachfolgeprojekt "Nordwand" werden sollte, der später von Philipp Stölzl gedreht wurde. "Ich habe zusammen mit meinem Produzenten, dem Bayrischen Rundfunk, "Antikörper" im Kino vorgeführt, das war lange, bevor er im Kino rauskam. Mit der Reaktion: Das ist ja alles schön und gut, aber ich sei ja noch jung und der Nachfolgefilm wäre viel zu groß für mich. Der sollte fünf Millionen kosten. Ich sollte doch erst mal einen Polizeiruf für sie machen. Das war im direkten Kontrast zu einem ernsthaften Angebot von einem großen Studio, den neuesten Teil ihres 80-Millionen-Franchises zu machen."

Andre Hennicke in "Antikörper" (STUDIOCANAL)

Während "Antikörper" hierzulande kein großer Erfolg wurde, bekam der damals Dreißig- jährige in Hollywood die Möglichkeit den Horrorfilm "Case 39" mit Renee Zellweger und den Science- Fiction-Film "Pandorum" mit Dennis Quaid zu drehen.

Einen völlig anderen Weg ging Lexi Alexander. Sie verließ das Gymnasium in der neunten Klasse und die einzige Sache, die für sie wirklich funktionierte war Kampfsport. "Nichts zu haben und ein niemand zu sein, brachte mich dazu, meine Sachen zu packen und Deutschland Richtung Amerika zu verlassen." In L.A. traf sie Chuck Norris, der ihr zu einer Green Card verhalf. Lexi Alexander besuchte eine Schauspielschule und fühlte sich schnell zum Regieberuf hingezogen. Nebenher nahm sie an der "Mortal Kombat Live Tour" teil und arbeitete als Stuntfrau für Filme wie "Batman und Robin". Ihr erster professionellerer Kurzfilm "Johnny Flynton" wurde schließlich für einen Oscar nominiert. Die Nachwuchsregisseurin unterschrieb bei der größten Agentur der Stadt, wurde zu unzähligen Meetings eingeladen und bekam dutzende, meist überraschend schlechte Drehbücher. In einem Cafe traf sie Quentin Tarantino, der am Drehbuch zu Kill Bill arbeitete, "und sagen wir mal so, seine Fähigkeiten in Grammatik und Rechtschreibung sind nicht gerade besonders. Ich begriff, wenn du Geschichten schreibst und Filme machst wie Quentin, interessiert sich niemand dafür, ob du ein Wort falsch schreibst. Also begann ich mit dem Schreiben und recht bald verkaufte ich diese Drehbücher."

Dominic West in "Punisher: War Zone" (Sony Pictures)

Ihr erster eigener Spielfilm wurde "Green Street Hooligans", ein Actiondrama über britische Hooligans. Obwohl der Film es im Kino relativ schwer hatte, wurde er auf DVD und im TV ein Hit- was die Produzenten 2009 zu einem Remake veranlasste.

Spätestens jetzt galt Alexander als vielversprechendes Talent, und obwohl sie das Projekt diverse Male abgelehnt hatte, entschied sie sich 2007 die Regie bei "Punisher: War Zone" zu übernehmen, in der Hoffnung, durch eine erfolgreiche Comicverfilmung 'vernünftigere' Projekte finanziert zu bekommen. Eher unvorbereitet kam die aus der Independent-Filmwelt kommende nun mit sog. Studio-Produzenten zusammen und musste feststellen, dass diese nicht dazu da sind den Filmemacher zu unterstützen, sondern das Studio. Sie fand sich plötzlich in der Mitte der internen Auseinander- setzungen zwischen dem Comicverlag Marvel und Lionsgate wieder, musste mit ansehen wie das Budget immer kleiner wurde und die Arbeit an "Punisher: War Zone" in einem Albtraum endete. Es kam u.a. zu einer Unstimmigkeit über die Filmmusik: Lionsagte setzte fatalerweise einen unpassenden, sich an "The Dark Knight" orientierenden Score ein. Die Regisseurin hatte von vornherein anderes im Sinn als Christopher Nolan: "Brutaler B-Movie-Spaß, kein künstlerisches, hochklassiges Material, das du drehst, wenn du ein 300-Millionen-Dollar-Budget hast." Sie lernte die Macht der Marketing-Abteilungen kennen, "In ihren Augen bist du ein verrückter Künstler, der nichts von der sehr komplizierten Welt des Marketing versteht. Die Wahrheit ist, sie tun es auch nicht. Jeder weiß, dass die altmodischen Marketing-Leute in den Studios vollständig verloren sind, seit die neuen Medien die Zeitungen ersetzt haben." Die Marketingabteilung hielt "Punisher: War Zone" für so gleichbedeutend mit Nolans Großprojekt, dass man sich entschied, den Film im Dezember zu starten und entsprechend zu bewerben - dem Monat, wo gewöhnlich familienfreundliche und preisverdächtige Filme starten.

Lexi Alexander mit Claire Forlani bei den Dreharbeiten zu "Green Street Hooligans", (Ascot Elite Home Entertainment)

Trotz einiger guter Kritiken spielte der Film nur ca 10 Millionen wieder ein, und kam durch die TV/DVD-Auswertung schließlich auf plus/minus null. "Wenn dein Studiofilm Geld macht, sogar wenn er von den Kritikern verrissen wird, dann ist deine Karriere sicher. Wenn dein Studiofilm Geld verliert und ein Kassenflop ist, dann spielt es keine Rolle, wie sehr die Kritiker den Film mögen oder ob er zum Kultfilm wird. Deine Karriere wird einen Schlag abbekommen."

"Punisher: War Zone" (Sony Pictures)

Auch Christian Alvart musste erleben, wie eines seiner Projekte durch die Marketing- pläne des Studios Schaden nahm und welche Auswirkungen ein Testscreening haben kann. "Da muss man als Regisseur ganz viel lernen: Dass man da das Heft aus der Hand genommen bekommt. Dass alle möglichen Leute an deinem Film herumköcheln, herumdoktern, Meinungen haben und mitreden. Es wird herumgestochert und auf einmal habe ich ein Jahr Post-Produktion gehabt. Schneiden, ausprobieren, testen, wieder schneiden testen, ausprobieren. Neues Ende gedreht, wieder testen." In diesem Jahr gab es einige Änderungen bei Paramount und es wurden alle Personen ausgetauscht, die an dem Film beteiligt waren. "Am Schluss waren Leute da, die überhaupt keine Beziehung zum Film haben. Und Studiopolitik ist so, wenn der Film ein Hit wird, ist es der Hit des Vorgängers. Es ist nicht dein eigener. Deshalb hat auch keiner ein Interesse daran, diesen Film einen Erfolg werden zu lassen."

Jodelle Ferland in Christian Alvarts "Fall 39", (Paramount, Constantin Film)

In Marko Kregels "Hollwood-Traum und Wirklichkeit" bekommen die RegisseurInnen die Gelegenheit über ihre Erfahrungen in Deutschland und der Traumfabrik zu berichten, ausführlich und ehrlich. Die langen Gespräche geben einen Einblick in das Studiosystem und die unglamouröse Wirklichkeit des Filmgeschäfts, wie sie Filmemacher erfahren, die im Gegensatz zu Emmerich, Petersen & Co. hierzulande selten als 'Deutsche in Hollywood' wahrgenommen werden. Dazu könnte man neben den ebenfalls interviewten Martin Weisz ("The Hills have Eyes 2") und Josef Rusnak ("The 13th Floor") auch Marcus Nispel ("Texas Chainsaw Massacre"-Remake), Daniel Stamm ("The Last Exorcism") oder Robert Schwentke ("Red", "Flightplan") zählen, die jedoch aus Terminschwierigkeiten und/oder ökonomischem Platzmangel keine Berücksichtigung fanden, aber mit etwas Glück in einer Fortsetzung zu Wort kommen werden.

Ein ernüchterndes Buch, mit hochinteressanten, tiefgehenden Gesprächen, wie man sie als Bonus auf DVDs und in Magazinen selten findet.

Kregel, Marko "Hollywood- Traum und Wirklichkeit. Deutsche Regisseure im Studiosystem", 240 S., zahlr. Abb., Schüren Verlag Marburg

Piratenfilme

Die 'Pirates of the Carribean'-Filme gehören zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Ein Grund für den Erfolg ist Hauptdarsteller Johnny Depp, ein anderer das Fantastische.

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Microcosmos

Das Buch "Microcosmos. Four billion years of microbial evolution" ist ein innovatives Bild der Evolution und ein Versuch die Evolutionswege weiter zu denken...

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Carnival of Souls

Der vor 50 Jahren für knapp 30.000 Dollar entstandene Horror-Kultfilm "Carnival of Souls", beeinflusste Regisseure wie George Romero und David Lynch.

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Zeitreisenfilme 4

Zeitreisen gehören fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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Zeitreisenfilme 3

Zeitreisen gehören fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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Zeitreisenfilme 2

Zeitreisen gehören fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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Zeitreisenfilme 1

Zeitreisen gehören heute fest zum Repertoire der Science Fiction. Man reist in die Zukunft, die Vergangenheit oder befindet sich in einer Zeitschleife...

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H.G. Francis

Er schrieb für Serien wie Perry Rhodan und Atlan, erfand Rex Corda, Commander Perkin und Jan Tenner. Seine Hörspiele verkauften sich 120 Millionen mal...

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Perry Rhodan

Gerade noch rechtzeitig zum Jubiläum der Heftserie haben wir uns mit dem Phänomen 'Perry Rhodan' beschäftigt und den Dokumentarfilm "Unser Mann im All" gesehen.

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Spuk der Frauen...

Das Buch 'Spuk der Frauenseele' von Elisabeth Scherer beschäftigt sich mit weiblichen Geistern im japanischen Film und ihren kulturhistorischen Ursprüngen.

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Bayreuth

Ein Ausflug zu den Bayreuther Festspielen: "Lohengrin", "Parsifal", "Tristan und Isolde". Ein Rückblick.

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Töne der Angst

Musik und Sound sind wesentliche Elemente des Films. Frank Hentschel benutzt in seinem Buch 'Töne der Angst' die Musik als Schlüssel zum Verständnis des Horror-Genres.

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Die Abschaffung...

2008 wurde Dietmar Daths umstrittener Roman "Die Abschaffung der Arten" veröffentlicht. 2011 entstand ein 12-stündiges Hörspiel durch den Bayerischen Rundfunk.

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Metropolis

Derzeit wird der Science Fiction-Klassiker aus den 20er Jahren mit Orchestersoundtrack und rund 25 Minuten zusätzlichem Filmmaterial in einer neuen Dolby-Digital Mischung gezeigt.

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Planet der Affen

Am 11. August startet in den deutschen Kinos 'Planet der Affen: Prevolution'. Aus diesem Anlass haben wir einen Blick zurück auf die bisherigen 'Planet der Affen'-Filme geworfen.

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Die Wächter

Eine der wenigen Science Fiction-Serien aus Deutschland ist nun nach langem Warten als DVD veröffentlicht worden: 'Die Wächter', nach John Christopher.

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Jörg Buttgereit

In den 80ern und 90ern erlangte Jörg Buttgereit Kultstatus mit Filmen wie 'Nekromantik' und 'Schramm' - heutzutage macht er Hörspiele, Theaterstücke und veröffentlicht Bücher.

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